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26 - moral auf dem teller english version

wenn ich esse, töte ich - zumindest mittelbar - lebendige organismen. dieses von mir ausgelöste sterben erzeugt bei mir das bedürfnis dazu eine haltung zu entwickeln. die frage ist nur: welche? damit tiere nicht meinetwegen sterben, beschränke ich mich auf den verzehr von pflanzen und werde vegetarier. oder: damit die tiere, die meinetwegen sterben, artgerecht gehalten werden, esse ich nur biofleisch und biofisch. ich esse bevorzugt gemüse, weil mit der energie die man braucht um beispielsweise ein rind grosszuziehen, viele menschen ernährt werden könnten. damit tiere in zukunft artgerecht gehalten werden, wähle ich die tierschutzpartei. es geht nicht darum sich selber zu ändern. man muss die gesetze ändern. jeder organismus ist gleichviel wert. damit möglichst wenig organismen - seien es tiere oder pflanzen - für meine ernährung sterben, esse ich möglichst grosse - also eher rinder, wale oder kürbisse und weniger krabben, ameisen oder erbsen. im gegensatz zu anderen tierarten sind rinder und schweine nicht vom aussterben bedroht. damit ihr überleben gesichert ist, esse ich von ihnen soviel ich kann. ist alles eine frage meiner "moral auf dem teller".

flyer by jacqueline klein